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JAHRESEND-BILANZ

Ein Jahr mit Herr Grau

Unsere Top-Fans Stefania und Guiseppe waren im vergangen Jahr mit ihrem chic e-line „Herr Grau“ in vielen verschiedenen Länder unterwegs und berichten von ihren schönsten Erlebnissen auf den Reisen:

“Am Ende des Jahres blicken wir zurück und denken darüber nach, was wir in dem Jahr, das nun zu Ende geht, alles erlebt haben. Na ja... eine ganze Menge!!!

In Begleitung unseres Herrn Grau reisten wir in den Süden, nach Marokko mit einer wunderschönen einmonatigen Tour. In den Osten nach Rumänien ins Donaudelta, in den Westen, wo wir einen weiteren Monat lang herumreisten und Schottland umrundeten. Und dann noch viele kürzere Ausflüge und Reisen, bei denen wir die Produkte verkosteten und die kleinen mittelalterlichen Dörfer Italiens kennenlernten - kurz gesagt, viele, viele Kilometer.

Unser Wohnmobil hat sich immer gut bewährt und hat auch widrige Wetterverhältnissen auf den verschiedensten Straßen gut gemeistert. Bei Regen oder starkem Wind beruhigt es mich immer zu wissen, dass man in einem gut gebauten Wohnmobil sicher ist. Viele sind beim Kauf eines Wohnmobils fasziniert von den Farben und den Möbeln. Das Wichtigste wird fälschlicherweise aber in den Hintergrund gestellt. Zum Beispiel: Unter den schönen grauen Wänden des Herrn Grau verbergen sich tragende Längsträger für die Verbindung von Wänden und Boden. Die besondere Verbindung der Karosserie mit den Längsträgern selbst sorgt für eine hervorragende Verwindungssteifigkeit. Wir können Ihnen versichern, dass wir dies auf den von uns bereisten Straßen, insbesondere in Marokko, erneut bestätigt bekommen haben. 

Nachdem wir Spanien unter strömendem Regen durchquert hatten, waren wir von der Schönheit Marokkos begeistert. In der kollektiven Vorstellung ist Marokko Wüste, Dromedare... Aber das ist nicht alles! Das Atlasgebirge ist ein Gebirgszug, der eine Barriere zwischen dem Meer und der Sahara bildet und über 4.000 Meter hoch ist! Inmitten von Zedernwäldern, Berberdörfern, der Todra- und der Dadres-Schlucht fuhr unser Herr Grau auf sehr schlechten und undurchlässigen Straßen problemlos um Kurven, Serpentinen und noch mehr Kurven.

Gerade auf diesen Straßen voller Schlaglöcher, auf denen wir so oft Slalom fahren mussten, ist es uns passiert, dass der Motor - gerade weil wir einem tiefen Schlagloch nicht ausweichen konnten - aufgrund der Kraftstoffsperre, die in solchen Fällen zu unserem Schutz zu Recht einsetzt, abgeschaltet hat.

Niemand denkt daran, im Vorfeld zu prüfen, wo sich der Reset-Knopf  befindet, obwohl man das tun sollte. Denn unsere Fahrzeuge sind speziell und der Aufbau der Fahrerkabine unseres Wohnmobils unterscheidet sich von der klassischen Fahrerkabine. Bei unserem Herr Grau, der ein Fiat Ducato Chassis hat, ist der Schalter zum Zurücksetzen sehr versteckt. Aber wenn man einmal weiß, wo er ist, ist er sehr leicht zu erreichen. Ich erkläre es Ihnen: Auf der Beifahrerseite, am Boden, ganz hinten, unter dem Handschuhfach, müssen Sie zuerst die Blende entfernen. Sobald Sie das getan haben, finden Sie auf der rechten Seite einen schwarzen Knopf, möglicherweise mit der Aufschrift "Reset". Drücken Sie einfach darauf und schon sind Sie fertig. Notieren Sie sich das bitte in der Bedienungsanleitung, damit Sie nicht in Panik geraten, weil Sie nicht wissen, was zu tun ist.

Auf dem Rückweg mussten wir keine Zeit damit verschwenden, um zu prüfen, ob sich die Schrauben gelockert hatten - ganz einfach, weil es keine gibt! Der gesamte Innenraum der Möbel von Carthago-Wohnmobilen ist formschlüssig, sodass er den Schwingungen des Fahrzeugs folgt und keine Geräusche verursacht.

Die Reise nach Marokko war einfach fantastisch, und wir waren sehr froh, dass wir mit einer anderen Route als bei unserer letzten Reise zurückkehren konnten. Natürlich sind wir auch Straßen mit viel Schotter gefahren. Die Wüste selbst besteht an vielen Stellen nicht aus Sand, sondern aus Kieselsteinen, aber der Unterboden von Herrn Grau und allen Carthagos ist perfekt geschützt und so hatten wir keine Probleme.

Anders ist es mit den Straßen in Schottland. Hier mussten wir uns von den weiten Flächen verabschieden. 

Die Hightlands sind rau, die Straßen sind oft schmal oder sogar einspurig. Aber die Tatsache, dass es Ausweichstellen gibt, an denen man anhalten kann, um entgegekommene Fahrzeug vorbeizulassen, ist sehr praktisch, und selbst mit der Länge von 8 Metern unseres Herrn Grau hatten wir keine Probleme. Es war wunderschön, auf dem Moor zu verweilen, umgeben von lila Heidekraut, allein mit dem Geräusch des Windes. Das sind die Dinge, die einen dazu bringen, zu sagen: Ja, ich habe vor vielen, vielen Jahren die richtige Wahl getroffen, als ich mich entschieden habe, Camper zu werden!

Und Rumänien? Ein wunderschönes, schnell wachsendes Land, das sich immer mehr darauf vorbereitet, Wohnmobilisten willkommen zu heißen. Die Straßen sind schön und die Bevölkerung ist freundlich. Es ist auch eine Reise durch die Zeit, denn einige Gebiete sind noch sehr ländlich geprägt.

Wie Sie sehen hat unser Herr Grau den benachbarten Wohnmobilen nach diesem Jahr eine Menge zu erzählen, wenn er in der Garage ist."