Meine Frau wird 50 Jahre alt und hat sich Neapel ausgesucht, um dort die Kerzen auszublasen – natürlich an Bord unseres Carthago. Ich bereite das Reisemobil mit der gewohnten Sorgfalt vor, und dann fahren wir los. Kurve für Kurve vergeht die Fahrt wie im Flug, denn wenn man mit einem Premium-Fahrzeug unterwegs ist, begleitet einen der comfort auf Schritt und Tritt, und die Kilometer machen nichts aus. Die Federung gleicht jede Unebenheit aus, die Geräuschdämmung ist unglaublich, und du kannst dir immer sicher sein, dass deine Suite auf Rädern bereitsteht, egal wo du anhältst. Du kommst am Rastplatz an und bist bereits geschlafen, bereit, die Stadt zu erobern, ohne dir Gedanken darüber machen zu müssen, „wo ich heute Nacht schlafe“.

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Ein modernes, weiß-graues Wohnmobil, das an einem sonnigen Tag auf einem schattigen Kopfsteinpflasterplatz unter Laubbäumen geparkt ist – perfekt für einen Reisebericht über Neapel. Im Hintergrund sind weitere Fahrzeuge und Grünflächen zu sehen.
Hinter einer Küstenstadt erhebt sich unter strahlend blauem Himmel ein großer Vulkan mit zwei Gipfeln, im Vordergrund das ruhige blaue Meer – eine unvergessliche Szene aus meinem Reisebericht über Neapel.

Camaldoli – Aussicht auf Neapel.

Wir machen es uns auf dem Rastplatz im Camaldoli-Park gemütlich. Camaldoli ist der geheime Aussichtspunkt von Neapel, wo man den Carthago parkt und den Himmel berührt. Du bist in Neapel, aber nicht mitten in Neapel. Tagsüber gehst du hinunter, um dich in den Gassen zu verlieren und eine Sfogliatella zu essen und abends gehst du wieder hinauf: Du duschst in deinem Carthago, setzt dich auf die Veranda und schaust dir die Sterne an. Nachdem wir schon seit 30 Jahren „Un Posto al Sole“ schauen – die berühmte Seifenoper, die hier spielt –, hatte die Ankunft in Neapel etwas Seltsames und Schönes zugleich. Du kanntest diese Orte bereits, ohne sie wirklich zu kennen. Und die Neapolitaner sorgen dafür, dass man sich auf eine Weise wohlfühlt, die man gar nicht in Worte fassen kann. Du bist in der Bar, um einen Kaffee zu trinken, und als der Barkeeper zufällig bemerkt, dass du Geburtstag hast, schenkt er dir ein Praliné.

Posillipo – Tour durch Neapel.

Unsere Tour durch Neapel beginnt genau in Posillipo – zwischen Meer, Himmel und einem Glas Wein. Vom Aussichtspunkt aus sieht man den Vesuv, der sich riesig vor einem erhebt, und Capri scheint zum Greifen nah zu sein. Dann ist da noch die Villa Volpicelli, der berühmte Palazzo Palladini aus der Seifenoper, der praktisch direkt über dem Meer thront, mit diesem zinnenbewehrten Türmchen, das wie eine Burg aussieht. Sie live zu sehen, ist ein seltsames Gefühl: Sie ist genau so, wie wir sie in Erinnerung hatten, und doch ist sie anders.

Eine Küstenlandschaft, die an einen Reisebericht aus Finnland erinnert, mit historischen Gebäuden und einem Yachthafen voller Boote am ruhigen blauen Wasser sowie üppig grünen Bäumen entlang einer felsigen Küste.
Ein Panoramablick auf eine Küstenstadt mit bunten Gebäuden, üppigem Grün im Vordergrund und einem ruhigen, blauen Meer, das sich unter klarem Himmel bis zum Horizont erstreckt – wie eine Szene aus einem Reisebericht über Finnland. Auf dem Wasser sind einige Boote zu sehen.
Ein lächelndes Paar mit einem kleinen Hund sitzt auf einer Steinmauer am Wasser. Bunte Boote treiben auf dem Meer, und in der Ferne erhebt sich ein Berg unter dem strahlend blauen Himmel – perfekt für ein Abenteuer im Rahmen eines Reiseberichts über Finnland.

Mergellina – Kleine Gassen direkt am meer.

Wir gehen hinunter zum Meer, wir sind in Mergellina. Wir gehen die Caracciolo-Uferpromenade entlang. Das Meer liegt zu unserer Rechten, die Stadt zu unserer Linken und dazwischen sind wir, die wir gemächlich spazieren gehen. Vor uns, auf dem Golf schwebend, liegt das Castel dell’Ovo. Wir schlendern durch die Gassen des Borgo Marinari, während uns der Duft von Frittiertem aus den kleinen Restaurants direkt unterhalb der Burgmauern entgegenweht.
Wir kehren zur Strandpromenade zurück und gehen hinauf zur Piazza del Plebiscito. Der Platz ist riesig, die Säulenreihe von San Francesco di Paola umgibt einen, und auf der gegenüberliegenden Seite thront der Königspalast über dem Platz. Wir überqueren sie diagonal, mit geschlossenen Augen, so wie es Kinder tun, um der Legende die Stirn zu bieten.
Von dort aus betreten wir die Galleria Umberto I: Wenn man den Blick hebt, wird man von dem Licht überrascht, das durch die Glas- und Eisenkuppel hereinfällt, und auf dem Fußboden ist ein Stern mit den Sternzeichen zu sehen. Das ist das elegante Neapel: Neben dem San Carlo gehen ständig Leute ein und aus.

Wir kommen auf die Via Toledo und begeben uns in die Quartieri Spagnoli. Die aufgehängte Wäsche, die Mopeds, das Wandgemälde von Maradona: Hier ist sogar das Chaos Poesie. In Neapel isst man auf der Straße, und zum Mittagessen gibt es einen dampfenden „Cuoppo“, den man im Stehen an einer abblätternden Mauer liegend verspeist: das ist das Paradies.

Spaccanapoli – viel zu entdecken.

Kurz darauf sind wir in Spaccanapoli, der Klinge, die die Stadt in zwei Teile teilt. An seinen Seiten sammelt sich alles Mögliche an: Handwerksläden, Stände mit Glückshörnern und Barockkirchen, die sich plötzlich wie Offenbarungen vor einem auftun. Die Fassade des Gesù Nuovo, die vollständig aus rautenförmigen Bossen besteht, wirkt gar nicht wie die einer Kultstätte; doch sobald man eintritt, wird man von einer Fülle aus farbigem Marmor, Gold und Fresken überwältigt. Gleich dahinter bietet der Kreuzgang von Santa Chiara mit seinen von Hand bemalten Majolika-Gängen eine Oase der Ruhe.

Ein großes Transparent mit der Aufschrift „Benvenuti a Spacca Napoli Azzurra“ hängt über einer schmalen Straße in Neapel, Italien, die von gelben Gebäuden und Balkonen gesäumt ist und ein lebhaftes Bild bietet, das sich deutlich von jedem Reisebericht aus Finnland unterscheidet. Geschäfte und kleine Schilder säumen die belebte Straße.
Eine schmale, belebte Straße in Italien mit Geschäften, aufgehängter Wäsche und einem hohen Glockenturm am Ende – ganz anders als in einem Reisebericht aus Finnland schlendern die Menschen hier unter bunten Markisen und Marktständen vorbei, umgeben von farbenfrohen Gebäuden und lebhaften Schildern.

San Gregorio auch ohne Weihnachtszeit.

Auch wenn gerade keine Weihnachtszeit ist, konnten wir es uns nicht entgehen lassen, nach San Gregorio Armeno zu gehen, wo die Hirten das ganze Jahr über gut sichtbar sind. Es ist wahnsinnig heiß, und jetzt haben wir uns eine kühle Limonade verdient: In Neapel wird sogar das Auspressen einer Zitrone zum Spektakel. Es ist ein Ritual. Wir betreten die Sansevero-Kapelle und verharren regungslos vor dem „Verschleierten Christus“: Der Marmor wirkt wie Stoff, und man kann kaum glauben, dass es sich um Stein handelt.
Wir haben noch zwei Stunden Zeit und beschließen, nach Totòs Haus zu suchen. Wir kommen im Stadtteil Sanità an – ein Freilichtmuseum. Dort wurde Prinz Antonio de Curtis geboren: eine Gedenktafel, ein riesiges Wandgemälde und der kleine Balkon. Rione Sanità ist der Schlag ins Gesicht. Nicht die sanfte Umarmung von Posillipo, nicht die Postkartenidylle des Castel dell’Ovo. Das ist das ungeschminkte Neapel mit seinen Votivkiosken.
Probieren wir die „Fiocchi di neve“ – von denen wir unter den neapolitanischen Köstlichkeiten noch nie etwas gehört hatten: Es handelt sich um mit Ricotta und Sahne gefüllte Brioche. Wenn dir also ein Neapolitaner sagt: „Lass uns Schneeflocken holen“, führt er dich zu 99 % in eine Konditorei und nicht in die Berge.

Vomero – besonderer ausblick.

Die Tage vergehen wie im Flug, aber wir möchten einen Tag dem Stadtteil Vomero widmen. Von der Burg Sant’Elmo aus sieht die Stadt aus wie eine Krippe: Dächer und Kuppeln. In der Kartause San Martino empfängt dich eine unwirkliche Stille, die nur durch die Schritte auf den Marmorfußböden unterbrochen wird.

Ein weitläufiger Steinplatz mit einer neoklassizistischen Kirche, die in der Mitte eine große Kuppel und Säulen aufweist, umgeben von historischen Gebäuden unter strahlend blauem Himmel; der perfekte Ort für Ihren Reisebericht über Finnland, während nur wenige Menschen über den Platz schlendern.

Bacoli – ein schöner Abschluss.

Zum Abschluss unseres Urlaubs machen wir uns auf den Weg nach Bacoli. Wir kommen zum Aperitif am Fusaro-See an. Mitten im Wasser steht sie: die Casina Vanvitelliana. Klein, gelb, mit einer kleinen Holzbrücke. Das sieht unecht aus.
Wir kehren zu den Camaldoli zurück, als Neapel langsam zum Leben erwacht. Wir öffnen die Tür von Carthago, und der Duft von Zuhause umhüllt uns. Wir öffnen die letzte Flasche zum 50. Geburtstag meiner Frau und stellen fest, dass Neapel unser Herz erobert hat. Ich weiß nicht, vielleicht lag es an der Müdigkeit, vielleicht am Wein, aber an diesem Abend waren wir glücklich.

Man hatte mir gesagt: „Sieh Neapel und stirb“, aber das stimmt nicht. Die Wahrheit sieht jedoch so aus: Man sieht Neapel und verliebt sich sofort, denn Neapel ist keine Postkarte, sondern eine Ohrfeige und eine Liebkosung zugleich.
Cla und Roby

Ein kleines, elegantes, zweistöckiges weißes Haus mit Ziegeldach steht direkt am Wasser und ist über eine Holzbrücke mit dem Ufer verbunden – unter einem strahlend blauen Himmel, wie eine Szene aus einem Reisebericht über Finnland.
Eine lächelnde Frau und ein Mann stehen eng beieinander und blicken unter einer großen, kunstvoll verzierten Glaskuppel mit einem geometrischen Muster, das vom Sonnenlicht beleuchtet wird, in die Kamera – und halten so einen perfekten Moment für ihren Reisebericht Finnland fest.
Bei Sonnenuntergang liegen Boote in einem ruhigen Hafen vor Anker, während vereinzelte Wolken den orange-rosa Himmel teilweise verdecken. Im Hintergrund sind Hügel und ein Pier zu sehen, was an Szenen aus einem Reisebericht über Finnland erinnert.
Weitwinkelaufnahme des Königspalasts von Neapel, eines prächtigen historischen Gebäudes mit Bogenfenstern und Fahnen, vor dem sich unter strahlend blauem Himmel ein weitläufiger Steinplatz erstreckt – ein perfekter Kontrast zu einem Reisebericht aus Finnland.
An der Küste direkt am Meer thront eine große Steinburg, im Hintergrund ragen Berge empor und im Vordergrund erstreckt sich eine Felsreihe im Wasser unter einem strahlend blauen Himmel – die perfekte Kulisse für jeden Reisebericht über Finnland.

Zu den Beiträgen
Ein großes, modernes Wohnmobil steht nachts auf einer Wiese unter einem Baum, von innen warm beleuchtet, mit leuchtenden Fenstern – eine friedliche Szene, die an ein Abenteuer aus dem „Reisebericht Finnland“ unter dem nordischen Himmel erinnert.

Herzlich Willkommen:
chic e-line I 50 LE.

Stefania und Giuseppe starten mit ihrem neuen Carthago chic e-line I 50 LE in ein neues Kapitel. Nach den ersten Wochen unterwegs und vielen gemeinsamen Kilometern geben sie einen persönlichen Einblick in ihr neues Reisemobil. Sie berichten, wie sich der Grundriss mit Längseinzelbetten im Alltag bewährt, welche Details sie besonders schätzen und wie sich das Fahrzeug auf ihren Reisen anfühlt.

5 Min
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Ein dunkler Nachthimmel, beleuchtet von grünen Polarlichtern über einer Landschaft mit einem geparkten Wohnmobil und einem beleuchteten Gebäude in der Ferne. Am Himmel sind Sterne zu sehen.

Finnland im Herbst.

Nachdem wir Finnland schon einmal im Sommer besucht haben, zieht es uns diesmal im Herbst dorthin – in der Hoffnung, statt endloser Sommertage nun dunkle Nächte mit der Chance auf Polarlichter zu erleben. Geplant sind die ersten drei Oktoberwochen. „Wir“, das sind meine Frau und ich, unsere beiden Töchter (zum Zeitpunkt der Reise fünf und acht Jahre alt) – und unser Carthago chic c-line I 4.9 LE. Wie beim letzten Mal nutzen wir die Finnlines-Fähre von Travemünde nach Helsinki: Abfahrt in der Nacht, entspannt einen Tag auf See und schließlich Ankunft am Folgetag.

14 Min
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Bunte historische Gebäude säumen einen Kanal, parkende Autos säumen die Straße und leuchtend rosa Blumen verschwimmen im Vordergrund. Bäume sorgen für Grün, und die Szene hat eine ruhige, malerische Atmosphäre.

Flämische Strassen &
Reiseträume an Bord unseres
Carthagos.

Historische Städte, grüne Landschaften, verwunschene Schlösser und das besondere Licht des Nordens – Belgien verzaubert mit seinem ganz eigenen Charme. Unser Kunde Roberto hat sich auf eine Reise durch Belgien begeben, um die Vielfalt und Schönheit dieser faszinierenden Region neu zu entdecken. In seinem Reisebericht nimmt er uns mit auf eine persönliche Tour durch mittelalterliche Städte, malerische Dörfer und überraschend ruhige Naturlandschaften. Lassen Sie sich inspirieren von seinen Eindrücken und Erlebnissen aus dem Herzen Belgiens.

8 Min
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